Mick Karn (Japan, Rain Tree Crow), Gavin Harrison (Dizrhytmia, Porcupine Tree, Mick Karn), Haco (Happines Proof, Hoahio, Kam-pas-nel-la, Mescaline Go-Go, After Dinner, Guigou Chenevier), Peter Chilvers (No Man, A Marble Calm, Bowness/Chilvers, Henry Fool, Darkroom, Alias Grace), Mike Applebaum (Randy Brecker, Stan Getz, Gil Evans, Leonard Bernstein, Ennio Morricone, Ivano Fossati), Sandra O'Neill (Alias Grace, A Marble Calm, Bernard Hoskin), Markus Reuter (Centrozoon, Europa String Choir, Pat Mastellotto) e gli italiani Nicola Alesini (Glen Velez, Hans Joachim Roedelius, David Sylvian, Roger Eno, David Torn, Harold Budd, Steve Jansen, Richard Barbieri), Daniele Iacono (Jovanotti, Tiromancino, Ron, Paola Turci, Niccolò Fabi, Aladnah, Daniele Groff) e Giacomo Anselmi (Antonello Salis, Dario Deidda, Nuova Tribù Zulù). Brani dai suoni e dagli arrangiamenti raffinati tra la forma canzone, l'ambient, il jazz e il rock, nei quali i numerosi ospiti sono lasciati liberi di esprimersi nel loro stile più peculiare. Qualche riferimento tanto per capirci? David Sylvian, Mark Isham, Porcupine Tree e No Man... . " />
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CD-Review "Timelines"
Babyblaue-Seiten, 28 dezember 2005

Stefano Panunzi

Timelines

Der Name Stefano Panunzi war mir bislang völlig unbekannt. Allzu viele Informationen über ihn sind auch nicht zu finden: die auf der CD angegebene Homepage hat jedenfalls zum Zeitpunkt dieser Rezension (Ende 2005) noch keinen Inhalt. Anderswo erfährt man immerhin, dass Stefano Panunzi aus Rom stammt und seit 1997 in der mir ebenfalls völlig unbekannten Band namens Fjieri spielt.

"Timelines" ist Panunzis Solodebüt. Unterstützt wird er von einigen namhaften Musikern, darunter Mick Karn (ehemals Japan und Rain Tree Crow) und Gavin Harrison (Porcupine Tree). Damit sind auch gleich bei beiden wichtigsten musikalischen Einflüsse von "Timelines" genannt.

Etwa die Hälfte der Stücke ist instrumental, ansonsten gibt es Gesang oder auch mal nur gesprochenen Text in Englisch oder Italienisch, teils von Gastsänger(inne)n, teils auch von Panunzi selbst. Darüber hinaus spielt Panunzi Keyboards, allerdings keine wilden Flitzefingerorgien im Stil eines Rick Wakeman; statt dessen beschränkt er sich fast ausschließlich auf Ambient-artige Synthesizer-Klangflächen. Seine Mitspieler stehen oft viel mehr im Vordergrund. Somit ist "Timelines" kein typisches Keyboarder-Soloalbum, was durchaus positiv zu verstehen ist, da manche Tastenfreaks vor lauter Zurschaustellung ihrer Fertigkeiten die musikalischen Inhalte vernachlässigen.

Wie bereits erwähnt heißt einer der Haupteinflüsse Porcupine Tree, speziell die Phase "The Sky Moves Sideways". Ein Stück wie "Underground" würde mit seiner schwebenden Atmosphäre ohne weiteres auf dieses Album passen. In vielen Stücken kommt darüber hinaus noch eine starke Prise Jazz dazu, vor allem, wenn Trompeter Mike Applebaum oder Saxofonist Nicola Alesini beteiligt sind (z.B. "Everything For Her", "No Answer From You", "Something To Remember"). Die Kombination aus Ambient-Klangflächen, trippigen oder Ethno-artigen Rhythmen und jazzigen Bläsern erinnert etwas an die Werke von Mick Karn oder David Sylvian.

"Timelines" ist ein gelungenes Debüt an der Schnittstelle von Electronica, Jazz und New Artrock. Wer sich vorstellen kann, Gefallen an einer Mischung aus Porcupine Tree, Mick Karn und David Sylvian zu finden, sollte mal reinhören!

Jochen Rindfrey

Babyblaue-Seiten

RESCD0503 (CD digipack)

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